FDP besichtigt Sportzentrum Rabenfittich

24. Juli 2019
Am gestrigen Dienstag trafen sich die FDP-Ratsfraktion und Ausschussmitglieder mit den Verantwortlichen der Fußballabteilung des SV 03 Geseke zur Besichtigung des Sportzentrums Rabenfittich. Es gab viel Positives zu sehen, aber auch Probleme, die angegangen werden müssen.

 

Es ist ja bekannt, dass der SV03 Geseke vor Jahren vom Stadion Kreuzbreite zum Rabenfittich umgezogen ist. In einem lockeren Gedankenaustausch stellte der Abteilungsleiter Fußball, Michael Kolle, den Anwesenden den Umbau der letzten Jahre vor. Der letzte Bauabschnitt, bezuschusst durch die Stadt Geseke, der Umbau des Kabinentrakts ist fast abgeschlossen. Die Ratsfraktion konnte sich vom tadellosen Zustand der Platzanlage überzeugen. Man war sich einig, dass hier am Rabenfittich ein wahres Schmuckstück entstanden ist und die Gelder aus dem Haushalt gut angelegt wurden.
 
Hervorzuheben ist natürlich der Kunstrasenplatz, den der Verein in Eigenfinanzierung bauen ließ und der auch in den Wintermonaten von vielen auswärtigen Vereinen zum Training genutzt wird, so Kolle. Ein Wermutstropfen kommt aus Brüssel, wo aufgrund einer umstrittenen Studie festgestellt wurde, dass das Kunststoffgranulat, mit dem der Kunstrasenplatz aufgefüllt wurde, umweltschädlich sein soll. Sollte die EU-Richtlinie wie angedacht in Kraft treten, müsste das Material ausgetauscht werden. Dadurch kämen natürlich erhebliche Kosten auf die Verantwortlichen zu. Dass der Verein solch eine Maßnahme nicht allein stemmen kann, war allen klar. Die regionalen Europaabgeordneten sollten aufgefordert werden, die Sinnhaftigkeit der Verordnung zu hinterfragen. Die FDP hat dem Verein zugesichert, dass man dieses  in den politischen Gremien der Stadt zum Thema machen wird, um dem SV 03 Geseke im Rahmen des finanziell Machbaren zu helfen.
 
 
Zum Schluss inspizierte man noch die Tartanbahn, die 2013 gebaut wurde. Leider musste man feststellen, dass sich die oberste Schicht an einigen Stellen löst. Hier sollte durch die Stadtverwaltung geklärt werden, ob noch Regressansprüche an den Hersteller bestehen. Durch Maulwürfe, die auf dem Rasenplatz ihr Unwesen treiben, und durch die Weitsprunganlage wird die Bahn ständig verschmutzt. Die Geseker FDP-Fraktion regte an, zu prüfen ob hier ein Schutzstreifen zwischen Rasen und Tartanbahn angelegt werden könnte. Auch über eine Abdeckung für den Sand in der Sprunganlage sollte nachgedacht werden, wie sie vom Verein angeregt wurde. Die FDP wird initiativ  werden, damit für diese Probleme im zuständigen Ausschuss eine Lösung gefunden wird.

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